Der Verein

Wir alle vom (neuen) Vorstand sind in den letzten Jahren nach Gusterath gekommen und haben hier in der Region Fuß gefasst, leben und arbeiten in Gusteraths historischem, wirtschaftlichem Kern und wundern uns seit Langem, wie hier mit „Heimat“ umgegangen wird.

Als wir dann erfahren haben, dass der seit 48 Jahren bestehende Heimat- und Verkehrsverein Gusterath e.V. im Begriff war, sich aufzulösen, war uns klar, dass dies keinesfalls so geschehen durfte.

Der „alte“ Vorstand hat uns nach unserer Wahl weiterhin die Unterstützung zugesagt und die neuen Kollegen im Vorstand sind hochmotiviert, zusammen den Heimatbegriff ein Stück weit neu zu definieren und den Verein entsprechend seiner Satzung agieren zu lassen.

Zu Anfang haben wir uns zum Ziel gesetzt, das geschichtsträchtige Gebiet der ehemaligen Romika, insbesondere das unter Denkmalschutz stehende Konfektionsgebäude aus der Originalzeit der Romika, entsprechend unserer Satzung, dem Denkmalschutz und der gebotenen Würdigung der eigentlichen Gründer „… Am 29. Dezember 1921 hatten die Kölner Schuhfabrikanten Hans Rollmann, Carl Michael und Karl Kaufmann die Schuhfabrik Romika gegründet.“  zu schützen und aufzuarbeiten.

Warum?

  • Wir sehen hier Potenziale und Alleinstellungsmerkmale, wie sie keine Gemeinde um uns herum hat.
  • Hier ist Baugeschichte, Industriegeschichte, Deutsche Geschichte und „Gegenwartsgeschichte“ greifbarer und anschaulicher als sonst wo. (Die kulturhistorische Bedeutung der „Romika“ für Gusterath hier in vollem Ausmaß darzustellen, würde tatsächlich den Rahmen sprengen.)

Der Vorstand

von links: Frank Bonert, Bernd Schaumann, Bernd Arenz, Frank Reuter, Annette Massing und Marc Lamberty